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Geschrieben von: Stephan Selbach | In: Allgemein | Am: 01.02.2019

Vakuumieren ganz nach Ihrem Geschmack
Lebensmittel schonend haltbar machen

Schimmeliges Brot, verdorbener Aufschnitt, wer kennt das nicht? Laut einer GfK-Studie von 2017 wandern pro Jahr 48 kg Lebensmittel je Haushalt in den Müll. Bis zu zwei Drittel wären vermeidbar gewesen! Das ist nicht nur ethisch höchst bedenkenswert, sondern kostet auch bares Geld. Pro Jahr werden dadurch ca. 235 Euro pro Person „weggeworfen“. Was also kann man unternehmen, um dieses Problem anzugehen?
Ein Weg, um verdorbene Lebensmittel zu vermeiden, ist das sogenannte Vakuumieren.

Warum Lebensmittel verderben

Keime sind nichts Ungewöhnliches auf Lebensmitteln und solange man ein wenig auf Hygiene achtet auch gar kein Problem.
Die meisten Keime benötigen Sauerstoff für Ihren Stoffwechsel und ein gewisses „Wohlfühlklima“. Je nach Art bewegt sich z.B. die „Wohlfühltemperatur“ zwischen 10° und 60°C. Bei Temperaturen unter 7°C fallen die meisten von ihnen in eine Art Kälteschlaf, aus dem sie auch wieder aufwachen wenn es wärmer wird. Dieses Prinzip wenden wir Menschen bereits seit langer Zeit an. Früher in tiefen Kellergewölben, heutzutage mit Kühl- und Gefriergeräten.

Auch wenn man Keime vom Sauerstoff trennt, können sie sich nur langsam oder gar nicht vermehren. Im Ergebnis verlängert sich dann natürlich auch die Haltbarkeit der Lebensmittel.
Kombiniert man nun beide Techniken, legt man also beispielsweise das vakuumierte Fleisch in den Gefrierschrank, verlängert sich die Haltbarkeit unter Umständen auf bis zu 3 Jahre!

 

Wie funktioniert das Vakuumieren?

Die Grundausstattung ist denkbar einfach und mittlerweile fast überall erhältlich: Sie benötigen ein Vakuumiergerät und spezielle Vakuumbeutel. Diese Beutel, z.B. von HAUSWERK, sind in verschiedenen Formaten oder als Rollen in unterschiedlichsten Breiten erhältlich.

Das Besondere an diesen Beuteln befindet sich im Inneren: Mindestens eine Seite hat eine sogenannte „Goffrierung“. Dabei handelt es sich um eine besondere Art von Prägung, die dafür sorgt, dass die beiden Folienseiten nicht aneinandergepresst werden wenn der Vakuumierer die Luft aus den Beuteln saugt.

Nachdem das Gefriergut also in den Beutel eingelegt wurde, legt man das offene Ende in den Vakuumierer ein, verschließt ihn und startet den Absaugvorgang. Die meisten Geräte saugen und verschweißen dann vollautomatisch, sodass am Ende der Beutel einfach entnommen und eingefroren werden kann. Fertig!

Und was man noch alles mit einem Vakuumierer und unseren hochwertigen HAUSWERK Vakuumbeuteln machen kann, erfahren Sie in einem der nächsten Beiträge. Mit unseren Beuteln können Sie nämlich nicht nur einfrieren, sondern auch garen …